Anforderungen
Nachhallzeit
Die Nachhallzeit ist das älteste und bekannteste raumakustische Krite- rium. Sie definiert sich als jene Zeitspanne, in welcher der Schalldruck- pegel nach Abschalten der Schallquelle um 60 dB abnimmt.
Die Nachhallzeit ist das älteste und bekannteste raumakustische Krite- rium. Sie definiert sich als jene Zeitspanne, in welcher der Schalldruck- pegel nach Abschalten der Schallquelle um 60 dB abnimmt.
Die nach W.C. Sabine
benannte Sabinsche
Gleichung ist Grundlage
der raumakustischen Be-
rechnung. Voraussetzung
für deren Gültigkeit ist ein
diffuses Schallfeld, d.h.
eine gleichmäßige Vertei-
lung der Schallenergie.
Streukörper (Diffusoren,
in der Praxis sind es meist
Einrichtung und Personen)
sorgen für ein diffuses
Schallfeld, ansonsten
weicht die gemessene
Nachhallzeit deutlich von
der Berechnung ab.
Computerprogramme
simulieren akustische
Vorgänge genauer.
Die Nachhallzeit ist Pau- schalmaß für die akustische Qualität eines Raumes und lässt Rückschlüsse auf Lautstärke und Klangfarbe, Deutlichkeit und Durchsichtigkeit, Halligkeit und Raumeindruck zu. Für jeden Raum gibt es je nach Nutzung und Volumen eine anzustrebende Nachhallzeit. Aus dem Zusammenhang zwischen Nachhallzeit und äquivalenter Absorptionsfläche ergibt sich die Anforderung an die Absorption.
Die Nachhallzeit ist Pau- schalmaß für die akustische Qualität eines Raumes und lässt Rückschlüsse auf Lautstärke und Klangfarbe, Deutlichkeit und Durchsichtigkeit, Halligkeit und Raumeindruck zu. Für jeden Raum gibt es je nach Nutzung und Volumen eine anzustrebende Nachhallzeit. Aus dem Zusammenhang zwischen Nachhallzeit und äquivalenter Absorptionsfläche ergibt sich die Anforderung an die Absorption.
